Mittwoch, 22. Februar 2012
Malaga und - Gibraltar!!
Bisher waren wir ja auf unserem Weg nach Süden schon durch endlose Orangen- und Zitronenplantagen gefahren (besonders natürlich in der Gegend von Valencia), auch große Olivenhaine waren immer wieder zu sehen, aber hier in der Gegend von Almeria ist der Obst- und Gemüseanbau schon drastisch anders - alles ist in Plastik verpackt! Riesige Gewächshäuser sind so ausgedehnt aufgebaut, dass kein Fleckchen Erde mehr dazwischen frei bleibt, die gesamte Landschaft ist quasi Christo-mäßig verhüllt! Zum Meer hin erkennt man ab und zu ein kleines Fischerdörfchen, auch größere Ansiedlungen, aber ansonsten Plastik soweit das Auge reicht, selbst in den höher gelegenen Regionen ist das winzigste Plateau mit weißen Kunststoffdächern bedeckt, irgendwie macht das keinen Appetit auf frisches Gemüse.....
In Malaga dann machten wir eine kleine Stadtrundfahrt mit unserem Womo und fuhren dann hinauf zum Castillo de Gibralfaro, von wo aus wir herrliche Aussicht auf die Stadt, den Hafen und die Umgebung hatten. Leider durfte Akino nicht mit ins Castillo, da das Womo aber im Schatten stand, konnte er es dort gut aushalten.
Schließlich hatten wir auch alles gesehen und fuhren weiter zum Übernachtungsplatz in der Gegend von Marbella.
Heute morgen ging es weiter in Richtung Gibraltar, wir kamen mittags dort an, stellten das Womo auf einem großen Parkplatz ab, auf dem schon viele andere Womos standen, und machten uns auf den Weg über die Grenze nach Gibraltar. Zunächst muss man zu Fuß das Rollfeld des Flughafens von Gibraltar überqueren (zum Glück wird abgesperrt, wenn eine Maschine starten oder landen will ....), dann erreicht man schon die Bushaltestelle, und dort stiegen wir in die Linie 2, die uns erstmal eine (kostenlose!) Rundfahrt bis zum Europa Point bzw. dem Leuchtturm bot.
Zurück in der Stadtmitte haben wir dann Fish & Chips gegessen, es ist absolut unglaublich, wie sehr britisch es hier ist! Die roten Telefonhäuschen sind da, ebenso die Briefkästen, das Essen haben wir in einem ziemlich authentischen Pub genossen, und bezahlt wird natürlich in Pfund - zum Glück wird auch Euro akzeptiert, umgetauscht haben wir nämlich nichts.
Heute bleiben wir noch hier, mal sehen, wie morgen die britische Besichtigungstour während unserer Spanienreise weitergeht! ;-)
Du schreibst so wunderbare Reiseberichte, da fahre ich gerne "mit" bzw.folge euch etwas später...
AntwortenLöschen