Samstag, 26. Mai 2012

Mal wieder online!

Die Insel ist in weiten Teilen noch sehr ursprünglich, und genau in diesen ursprünglichen Gegenden sind wir unterwegs - mit der Folge, dass eine Internetverbindung höchst selten möglich ist.... Also kommt heute eine Zusammenfassung der vergangenen eineinhalb Wochen.
Die Verantwortlichen von Grokell-Tours legen viel Wert darauf, dass die Reise auch wirklich ein Abenteuer wird, wenn  dies nicht automatisch passiert, dann helfen sie eben etwas nach ;)
Und so kam es, dass wir in den letzten Tagen stürmisches Regenwetter überstehen mussten (zum Glück sind wir ja nicht mit dem Zelt unterwegs!), diverse Male gegen die Einbahnstraße in winzigsten und engsten sardischen Dörfchen fahren konnten, schmale Feldwege mit riesigen Schlaglöchern zu bewältigen hatten, typisch sardische Gerichte probieren durften (wunderbar, Bottarga: Rogen von der Meeräsche, gepresst, getrocknet und dann über Spaghetti gerieben, ein Glas davon liegt schon bei den Souvenirs im Womo) und vieles mehr.
Die Neptungrotte bei Alghero war leider wegen zu hoher Wellen geschlossen, aber die dorthin führenden 656 Stufen am Felshang hatten wir schon zu einem Großteil bewältigt, ehe diese Information an uns weitergegeben wurde...


Wir bekamen Bären und Elefanten zu sehen - allerdings nur als von der Natur geschaffene Felsformation...
In Sassari hatten wir das Glück, pünktlich zur Cavalcata Sarda in diesem Ort zu sein, ein Umzug mit Pferden und Fußgruppen in verschiedenen sardischen Trachten von der ganzen Insel.


Von unserem Campingplatz in der Nähe von Oristano dann machten wir eine ca. 30 km lange Radtour nach Tharros, einer Ausgrabungsstätte, wo man die Reste einer Römerstadt besichtigen kann. Nicht weit davon entfernt ist das kleine Örtchen San Salvatore, es wurde in den 60er Jahren als Kulisse für einige Italo-Western genutzt, und dies kann man sich auch noch gut vorstellen, wenn man dort zwischen den kleinen Häuschen im Staub steht!


Die Flamingos, die in der Nähe von Putzu Idu leben, zeigten sich uns nur im Flug, aber wenigstens haben wir einige davon gesehen.
Umso schöner ist es, dass wir jetzt an unserem Campingplatz in der Bucht von Is Arenas im Eukalyptusbaum (doch, wir sind auf Sardinien und nicht in Australien...) eine Spechtfamilie wohnen haben, nicht mal fünf Meter von unserem Womo entfernt, wirklich nette Nachbarn!

Mittwoch, 16. Mai 2012

Sardinien mit GroKell-Abenteuer-Tours

Wieder unterwegs!! Nach dem Abstecher zu unseren Freunden in der Nähe von Augsburg (waren wieder wunderschöne Tage mit Euch !! Danke für die Augsburger Puppenkiste, endlich hat es geklappt :)) trafen wir uns mit Eddie und Ruth von GroKell-Abenteuer-Tours auf der Autobahn Richtung Süden. Und ja - schon die Anfahrt zum Fährhafen Livorno war ein Abenteuer ;) ! Wir besuchten nicht nur die Via-Mala-Schlucht bei Zillis, nein, der geplante Übernachtungsplatz in Thusis verriet uns erst bei der abendlichen Ankunft, dass er z. Zt. erst gebaut wird ...



Außerdem lernten wir , dass unser Womo problemlos durch Unterführungen passt, die mit 3 m Höhe ausgeschildert sind (ausgestiegen und geguckt, ob es passt, bin ich aber doch ...), wir durchfuhren enge, einspurige Tunnel in der Nähe der Cinque Terre, Lastwagen, Gespanne und andere größere Fahrzeuge durften erst gar nicht einfahren, aber von Womos stand da nix, also Augen (zu) auf und durch!
Die Überfahrt nach Olbia war zum Glück extrem ruhig, also für alle Reisenden gut zu ertragen. Gelernt haben wir auch, dass die Vorschriften was Hunde auf der Fähre betrifft in der Theorie zwar sehr eng gefasst sind, in der Praxis aber durchaus akzeptable Spielräume existieren, sprich Aki blieb einfach die ganze Zeit bei uns in der Kabine :).

Der erste Campingplatz bei Palau liegt direkt an der Felsküste, wunderbare Aussicht aus dem Fenster auf das blaue Meer und vorgelagerte Inselchen, hier bleiben wir jetzt erstmal, entspannen, wandern, Palau erkunden. Seit gestern Nachmittag bläst ein sehr kräftiger Wind, wir haben das Womo schon umstellen müssen, damit es nicht gar zu sehr schwankt, aber die Sonne scheint, was wollen wir mehr?