Samstag, 13. März 2010

Am Rande des Abgrunds






Gestern sind wir über die Sorrentinische Halbinsel gefahren, bis ganz zur Spitze, so dass wir wunderschöne Aussichtspunkte an der Steilküste genossen und schließlich Blick auf Capri hatten. Unser Navi ist ja sehr zuverlässig, aber wir müssen ihm dann doch bei Gelegenheit mal die Breite unseres Fahrzeugs mitteilen, wir wurden nämlich durch schmale und schmalste Dörfer und Gäßchen gelotst. Der einheimische Gegenverkehr ist hier einiges gewohnt, und so wurden dann einfach schnell mal die Spiegel eingeklappt, damit wir aneinander vorbei passten. Dass eine Straße wegen Bauarbeiten gesperrt war, konnte das Navi nicht wissen, und so standen wir plötzlich in einer Sackgasse. Einer der Bauarbeiter war jedoch so nett, und half uns beim Wenden und so ging es bald weiter in die richtige Richtung....
Zum Tagesabschluss fuhren wir dann noch hoch auf den Vesuv, zum Glück war es um diese Uhrzeit dort ganz leer gefegt, die steile Serpentinenstraße hätten wir nicht auch noch mit Gegenverkehr hochfahren wollen. Oben angekommen, bot sich uns ein atemberaubender Blick auf das beleuchtete Neapel - leider sind die Fotos nicht so gut geworden, aber wir haben es ja mit eigenen Augen gesehen.
Und um dann auch noch den Vesuv und vor allem seinen Krater bei Tageslicht zu sehen, stiegen wir heute morgen in den Linienbus und fuhren nochmal auf den Wanderparkplatz am Berg. Von hier aus ging es steil zu Fuß hoch bis zum Kraterrand und noch ein Stück am Rand entlang. Die Sonne schien, aber die Schneereste halten sich hier oben noch hartnäckig. Dass der Vesuv durchaus nur schläft und nicht etwa ganz erloschen ist, konnten wir an den Rauchfähnchen sehen, die überall im Krater empor stiegen.
Morgen geht es wieder nach Norden, unser nächstes größeres Ziel ist dann Rom!

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