Montag, 20. Februar 2012

Diesmal - Spanien!






So, nachdem nun der heute angesteuerte Platz eine zuverlässige und kostenlose :) Internetverbindung hat, komme ich endlich mal dazu, hier weiter zu schreiben....
Aber von Anfang an:
Am Donnerstag starteten wir bei nieseliger Kälte in Richtung Luxemburg und erreichten am Abend einen wunderhübschen Stellplatz in einem kleinen Städtchen südlich von Dijon (den hatte ich auf der wunderbaren holländischen Camperseite gefunden, nachdem wir bei einem an der Autobahn gelegenen McDoof einen Kaffee getrunken und ich schnell ins Internet gegangen war). Am nächsten Morgen ging es weiter durch ein februargraues Frankreich mit mistelbetupften Winterbäumen, so schön es hier ist, im Moment möchten wir doch lieber weiter Richtung Süden fahren.
Im vor kurzer Zeit gekauften Promobil-Tourenbuch für Frankreich und Spanien wurde dann ein für uns bequem zu erreichender Stellplatz in Fortia angegeben, den wir ansteuerten. Der Stellplatz entpuppte sich als Acker inmitten heruntergekommener Häuser und war mit einem Schild versehen: geschlossen! Na toll! Also den Campingführer gewälzt und einen Platz in Blanes herausgesucht, der noch in Reichweite lag. Es war zwar schon dunkel, als wir in Blanes ankamen, aber wir fanden den Platz - wurden jedoch davor von einem weißen Auto überholt und quasi ausgebremst. Es schossen uns schon alle möglichen Raub-Variationen durch den Kopf, dann stellte sich aber heraus, es war der Betreiber eines anderen Campingplatzes am Ort, der uns abwerben wollte, weil sein Platz doch noch preiswerter sei und direkt am Meer läge. Also folgten wir dem (vertrauenswürdig aussehenden Mann) und landeten auf einem wirklich schönen, preiswerten Platz, wo wir eine ruhige Nacht verbringen konnten.
Am nächsten Morgen führte der Weg uns weiter Richtung Süden bis zur Costa Blanca, nach Benidorm. Diese spanische Mittelmeerküste hier ist komplett einbetoniert, nichtsdestotrotz verbringen unglaublich viele Menschen ihren Urlaub hier. Benidorms Skyline kann problemlos mit der einer US-Großstadt konkurrieren.... Der Platz war in Ordnung, aber ein längerer Aufenthalt hier wär für uns nicht unbedingt erstrebenswert.
Wir fuhren dann weiter bis Murcia, in diesem hübschen Städtchen hielten wir für eine Stadtbesichtigung. Da Sonntag ist und die Geschäfte größtenteils geschlossen, hatten wir das Glück mitten in Murcia einen Parkplatz zu finden. Wir wanderten bei strahlendem Sonnenschein (es wurde richtig heiß) durch die Stadt und besichtigten u. a. die Kathedrale und das vor kurzer Zeit renovierte Casino. Nein, kein Spielpalast, sondern ein mit maurischen und Jugendstil-Elementen versehenes sehr schönes Haus, wo Gesellschaften stattfinden können, im Lesesaal geschmökert, im Ballsaal getanzt und im Billardraum gespielt werden kann.
Für heute abend haben wir einen Campingplatz im Naturpark Cabo de Gata-Nijar ausgesucht, nach all den Bausünden unterwegs und den unendlichen Plastikgewächshäusern hier in der Gegend eine wirkliche Oase. Und weil es hier so schön ist (einen Spaziergang zum Strand haben wir schon gemacht, Akino hatte viel Spaß), bleiben wir morgen auch noch hier und unternehmen eine Wanderung durch den Naturpark , ehe wir übermorgen wieder weiter fahren.

Nachtrag: Die Internetverbindung hat erst heute geklappt, also melde ich mich jetzt nach der wunderbaren Wanderung über Klippen und steile Berge, am Strand entlang bis hin zum Örtchen Isleta de Moro. Die Sonne hat uns zuverlässig begleitet, nach drei Stunden Fußmarsch verbrachten wir dann noch einen faulen Nachmittag am Platz, morgen geht es weiter Richtung Malaga!
                                                

2 Kommentare:

  1. Hallo, ihr beiden,
    wir wünschen euch weiterhin eine gute und erlebnisreiche Reise mit viel Sonne und ohne Stress und freuen uns auf die Berichte mit den Bildern!
    Jochen und Angelika

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  2. Liebe Elke,

    das klingt ja wieder richtig toll, dabei seid Ihr doch gerade erst losgefahren. :-)

    Ich möchte Dir heute ganz ganz herzlich zu Deinem Geburtstag gratulieren und Dir alles erdenklich Liebe und Gute fern der Heimat wünschen.

    Sei umarmt

    Steffi

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