Dienstag, 9. März 2010

Wir sind schon weit im Süden ....






Diesmal beginnt unsere Reise an der Festung Ehrenbreitstein und am “Deutschen Eck” in Koblenz. Wir holten zunächst Flo in Vallendar ab und fuhren zur Festung, deren Besuch im Moment jedoch nicht empfohlen werden kann, da alles, aber auch wirklich alles unter einem Bauzaun verborgen ist, um im nächsten Jahr zur Bundesgartenschau dann wieder zu glänzen. Wir fanden danach direkt am Rhein in Koblenz noch einen Parkplatz für unser Womo. Ein kurzer Spaziergang zum Kaiser-Denkmal und dem Punkt, wo die Mosel in den Rhein fließt und durch die Stadt Koblenz schloss sich an. Auch hier möchten wir eher abraten, denn es wird genauso auf die Bundesgartenschau hin gearbeitet, so dass man vor lauter Absperrungen und Bauzäunen kaum zum Deutschen Eck hin findet.
Nachdem wir Flo wieder in Vallendar abgesetzt hatten, rollten wir noch weiter bis nach Freiburg, wo wir dann erst mal Pause machten und auf einem schönen Stellplatz übernachteten.
Am Freitag dann lief es problemlos weiter bis Mailand, hier wurde Feierabend- und Wochenendverkehr mit einem Unfall kombiniert, so dass wir ca. 2 Stunden im Stau standen. Aber wir erreichten dennoch am Abend Bologna, dessen Besichtigung wir uns für den Samstag vorgenommen hatten.
Am nächsten Morgen dann fuhren wir mit dem Bus direkt vor dem Campingplatz ab und bis zum Bahnhof (wo wir dann Akino schnell wieder den Maulkorb abnahmen, den er im Bus tragen musste ....). Die Flyer der Touristeninfo leiteten uns auf einen Spaziergang durch die wirklich sehenswerte Stadt, natürlich bestiegen wir auch den Torre Asinelli (498 Stufen) und genossen den Ausblick von dort oben - und Akino lief mit bis oben und auch wieder runter - unser Hund ist einfach perfekt!!
Immer weiter spazierten wir durch die Stadt, auch über den Markt, der heute aufgebaut war, und wegen des schönen Wetters und weil Samstag war, war die Stadt sehr voll.
Mit dem Bus ging es auch wieder zurück zum Platz,
Am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter Richtung Süden, bis zum Lago Trasimeno trug uns unser Womo - wir fuhren den Stellplatz in Passignano an und standen dort in der ersten Reihe - mit Blick auf den Yachthafen und den See!
Die Sonne schien und wir machten einen ausgedehnten Spaziergang am Seeufer entlang und zu der hoch oben gelegenen Festung, wieder mit tollem Ausblick auf den See und die Landschaft ringsum..
Am nächsten Morgen entschieden wir uns wieder (wie am Tag zuvor) nicht über die Autobahn, sondern über Landstraßen weiter zu fahren - bis wir unseren Zielort Orvieto erreichten. Ein phantastischer Stellplatz direkt in der Nähe der Seilbahn, die in das auf einem Berg gelegene Örtchen führt, erwartete uns und so machten wir uns auch gleich auf den Weg. Orvieto ist ein zauberhafter kleiner Ort (die schönste Stadt Umbriens lt. Reiseführer) mit einem Dom, den wir dort wirklich nicht erwartet hätten. Riesig und mit einer verschwenderisch verzierten, ausnehmend schönen Fassade, wie schon in toskanischen Städten gesehen, außen mit schwarz-weißem Marmor verkleidet.
Schließlich besuchten wir auch den “Orvieto Underground”, ein Höhlensystem, das die Bewohner vor Jahrhunderten in den Tuffstein gegraben haben, und das sie als Arbeitsstätten und Lagerräume nutzten.
Heute morgen dann hieß es wieder: weiter nach Süden - an Rom vorbei bis Pompeji, hier wollen wir morgen die antiken Ausgrabungen besichtigen.

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