Die Insel ist in weiten Teilen noch sehr ursprünglich, und genau in diesen ursprünglichen Gegenden sind wir unterwegs - mit der Folge, dass eine Internetverbindung höchst selten möglich ist.... Also kommt heute eine Zusammenfassung der vergangenen eineinhalb Wochen.
Die Verantwortlichen von Grokell-Tours legen viel Wert darauf, dass die Reise auch wirklich ein Abenteuer wird, wenn dies nicht automatisch passiert, dann helfen sie eben etwas nach ;)
Und so kam es, dass wir in den letzten Tagen stürmisches Regenwetter überstehen mussten (zum Glück sind wir ja nicht mit dem Zelt unterwegs!), diverse Male gegen die Einbahnstraße in winzigsten und engsten sardischen Dörfchen fahren konnten, schmale Feldwege mit riesigen Schlaglöchern zu bewältigen hatten, typisch sardische Gerichte probieren durften (wunderbar, Bottarga: Rogen von der Meeräsche, gepresst, getrocknet und dann über Spaghetti gerieben, ein Glas davon liegt schon bei den Souvenirs im Womo) und vieles mehr.
Die Neptungrotte bei Alghero war leider wegen zu hoher Wellen geschlossen, aber die dorthin führenden 656 Stufen am Felshang hatten wir schon zu einem Großteil bewältigt, ehe diese Information an uns weitergegeben wurde...
Wir bekamen Bären und Elefanten zu sehen - allerdings nur als von der Natur geschaffene Felsformation...
In Sassari hatten wir das Glück, pünktlich zur Cavalcata Sarda in diesem Ort zu sein, ein Umzug mit Pferden und Fußgruppen in verschiedenen sardischen Trachten von der ganzen Insel.
Von unserem Campingplatz in der Nähe von Oristano dann machten wir eine ca. 30 km lange Radtour nach Tharros, einer Ausgrabungsstätte, wo man die Reste einer Römerstadt besichtigen kann. Nicht weit davon entfernt ist das kleine Örtchen San Salvatore, es wurde in den 60er Jahren als Kulisse für einige Italo-Western genutzt, und dies kann man sich auch noch gut vorstellen, wenn man dort zwischen den kleinen Häuschen im Staub steht!
Die Flamingos, die in der Nähe von Putzu Idu leben, zeigten sich uns nur im Flug, aber wenigstens haben wir einige davon gesehen.
Umso schöner ist es, dass wir jetzt an unserem Campingplatz in der Bucht von Is Arenas im Eukalyptusbaum (doch, wir sind auf Sardinien und nicht in Australien...) eine Spechtfamilie wohnen haben, nicht mal fünf Meter von unserem Womo entfernt, wirklich nette Nachbarn!
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